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Neue Skincare Trends schieĂen dank Social Media momentan wie Pilze aus dem Boden und während manche dieser Trends durchaus sinnvoll sind, kĂśnnen andere der Haut im schlimmsten Fall sogar schaden. Wir stellen heute deshalb 2 Skincare Trends vor, von denen wir nicht besonders viel halten und von denen du lieber die Finger lassen solltest.
Skin Icing â Im schlimmsten Fall drohen sogar Nervenschäden!
Skin Icing sieht man momentan Ăźberall und das ist nichts anders, als mit einem EiswĂźrfel oder gefrorenem Obst oder GemĂźse, wie zum Beispiel einer Gurke, Ăźber die Haut zu gleiten, was angeblich die Poren zusammen zieht und fĂźr einen strahlenden und rosigen Teint sorgen soll. Mittlerweile gibt es dafĂźr sogar Gadgets, in denen man Wasser wie in einem Deo Stick einfrieren und damit Ăźber die Haut gleiten kann. Das Problem bei der Sache: Zum einen ist dieses âPoren zusammenziehenâ ein absoluter Mythos, denn ja, die Haut zieht sich bei Kälte zusammen, dehnt sich aber bei Wärme auch wieder aus. Poren in dem Sinne ziehen sich nicht zusammen und auĂerdem ist Eis einfach schlichtweg viel zu kalt fĂźr die zarte Gesichtshaut. Es drohen Erfrierungen auf der Hautoberfläche oder sogar Nervenschäden, wenn man es mit dem Icing Ăźbertreibt, weshalb wir unbedingt von diesem Trend abraten! Wer unter vergrĂśĂerten oder verstopften Poren leidet, dem/der empfehlen wir ein gutes BHA Produkt, denn Salicylsäure wirkt hornlĂśsend und kann die Poren von Talg befreien. Und das ohne der Haut zu schaden.
Dazu eignet sich beispielsweise die PURITO AHA BHA Refreshing Solution. Der Toner mit milden Säuren und Weidenrindenwasser entfernt abgestorbene Hautschßppchen, reduziert Mitesser, verfeinert die Hauttextur und wirkt hautberuhigend.
Zu viele active Ingredients mischen â Damit zerstĂśrst du deine Hautbarriere!
Manchmal kann es einfach nicht schnell genug gehen und auch wir verstehen den Drang, am liebsten alle Produkte in die Routine zu integrieren und täglich zu benutzen. Active INgredients boomen und wir alle wollen gerne Retinol, chemische Peelings, oder Vitamin C in unsere Routine integrieren, fßr einen mÜglichst makellosen und strahlenden Teint.
Beim Thema Skincare ist weniger jedoch meist mehr und wir raten dringend davon ab, beispielsweise Retinolprodukte in der gleichen Routine wie chemische Peelings zu benutzen. Das ist schlichtweg viel zu viel fĂźr die Haut und kann die Hautbarriere ernsthaft schädigen. Trockenheit, RĂśtungen, EntzĂźndungen und Pickel kĂśnnen die Folge sein. Es gilt also: MĂśglichst nur ein active Ingredient pro Routine! Am Retinol Abend sollte man also nicht chemsich peelen und am AHA Abend kein Retinol verwenden. Vitamin C gehĂśrt auĂerdem in die Morgenroutine. Wer seine Active Ingrendients so splittet, läuft viel weniger Gefahr, eine starke Hautreaktion zu erleiden. Ăbrigens: Zu den sogenannten âActivesâ zählt man zum Beispiel Retinol, Salicylsäure, Glycolsäure und Azelainsäure. Etwas weniger active und somit auch mit weniger Irritationspotenzial, aber trotzdem mit Vorsicht zu genieĂen sind Vitmain C, Niacinamide, Milchsäure oder auch Urea. Immer benutzen und auch mit allem kombiniert werden kĂśnnen Hyaluronsäure, grĂźner Tee Extrakte, Panthenol oder auch Centella Asiatica, denn diese Stoffe wirken hautberuhigend und feuchtigkeitsspendend. Sie dĂźrfen beziehungsweise sollen sogar in jeder Routine vorkommen.