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Beim Thema Skincare gibt es den ein oder anderen Mythos und wir haben bereits einige Mythen zum Thema Akne bestätigt oder entkräftet. Heute soll es deshalb um unsere liebsten Sonnenschutz Mythen gehen, von denen sich einige auch nach Jahren noch hartnäckig halten und andere zu schÜn wären, um wahr zu sein.
Der SPF im Makeup ist ausreichendÂ
Falsch! Die meisten flĂźssigen oder Puderfoundations haben einen Lichtschutzfaktor zwischen 15 und 25, was generell fĂźr das Gesicht zu wenig ist. AuĂerdem gilt auch hier: Ohne ausreichende Auftragsmenge wird der angegebene SPF nicht erreicht. Man mĂźsste also so wahnsinnig viel von der Foundation auftragen, dass es absolut nicht mehr schĂśn aussieht, um den Lichtschutzfaktor zu erreichen und selbst dann sind 15 bis 25 in den meisten Fällen einfach zu wenig. Im Prinzip kann man also so tun, als hätte die Foundation gar keinen SPF und sollte in jedem Fall unter dem Makeup ausreichend Sonnenschutz auftragen. AuĂerdem sollte man den Sonnenschutz regelmäĂig auffrischen, das funktioniert auch Ăźber dem Makeup ganz gut mit Sun Sticks oder Sprays.
Diesen Mythos mßssen wir also leider entkräften, der SPF in der Foundation ist leider absolut nicht ausreichend!
Sonnenschutz muss ich nur im Sommer auftragen
Ebenfalls falsch! NatĂźrlich ist der UV Index im Sommer hĂśher, als im Winter, da die Sonneneinstrahlung in einem steileren Winkel auf die Haut trifft und natĂźrlich sollten wir das Thema Sonnenschutz im Sommer besonders ernst nehmen. Aber auch im Winter und auch in unseren Breitengraden gilt: Wear your SPF! Und zwar täglich! In Skincare Kreisen existiert der Grundsatz: âWenn du keine Lampe benĂśtigst, um deine Zeitung zu lesen, solltest du Sonnenschutz tragen!â und wir finden das ziemlich passend.
Schnee reflektiert und verstärkt die UV Strahlung Ăźbrigens noch, weshalb Sonnenschutz natĂźrlich auch in den Bergen beim Ski fahren ein wichtiges Thema ist, aber auch wenn kein Schnee liegt: Sonnenschutz sollte im besten Fall 365 Tage im Jahr getragen werden, vĂśllig unabhängig von Wetter oder Jahreszeit. Damit geht man in jedem Fall auf Nummer sicher und muss sich die Frage, ob heute Sonnenschutz nĂśtig ist, oder nicht, Ăźberhaupt nicht stellen.Â
Zu viel Sonnenschutz verursacht Vitamin D Mangel
Auch dieser Mythos ist falsch. Um Vitamin D zu produzieren, benĂśtigt unser KĂśrper UV Strahlung und wir brauchen das Vitamin D, denn es trägt zur normalen Funktion von Muskeln, Knochen oder Immunsystem bei. Aufgrund der geographischen Lage leiden viele Mittel- und Nordeuopäer*innen in den Wintermonaten unter Vitamin D Mangel. Das liegt daran, dass die UV Strahlung in dieser Zeit in einem sehr flachen Winkel auf die Erde trifft und wir auĂerdem aufgrund der Temperaturen meist dicker angezogen sind und die Haut so nicht direkt mit der UV Strahlung in BerĂźhrung kommt. Um ausreichend Vitamin D zu produzieren und auch zu speichern, benĂśtigen wir jedoch gar nicht so viel Sonne, wie man denkt und in den meisten Fällen genĂźgt es, Gesicht, Hals und Arme ca 2-3 mal die Woche fĂźr etwa 15 Minuten der Sonne auszusetzen. Sonnenschutz verlängert zwar die Eigenschutzzeit der Haut, kann die UV Strahlung jedoch nicht zu 100% abblocken und auĂerdem tragen die meisten Menschen zu wenig SPF auf. Das bedeutet, dass unterm Strich noch genug UV Strahlung an die Haut kommt, um Vitamin D zu produzieren. Gegen Vitamin D Mangel kann man auĂerdem Tabletten nehmen, gegen Hautkrebs ist das leider nicht so einfach. Im Zweifelsfall sollte der Sonnenschutz also in jedem Fall Priorität haben.
Wir finden, Sonnenschutz muss immer sein, denn so kÜnnen ernsthafte UV Schäden verhindert werden. Deshalb finden sich unterhalb dieses Blogposts einige unserer Sonnenschutz-Favoriten.
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