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Eine schnell nachfettende Kopfhaut und trotzdem trockene und strohige Spitzen. Dieses Dilemma kennen viele und oft befindet man sich hier in einer Art Teufelskreis aus ständigem Waschen und Pflegen. Wir verraten deshalb heute, worauf man bei diesem Problem achten sollte und wie man den Teufelskreis durchbricht, um langfristig wieder gepflegtes und gesundes Haar und eine ausgeglichene Kopfhaut zu bekommen.Â
Was sind die Ursachen fĂźr einen schnell fettenden Ansatz?
Von einem schnell fettenden Ansatz spricht man, wenn die Haare am Oberkopf beispielsweise abends schon wieder fettig und strähnig aussehen, obwohl man sie erst morgens gewaschen hat. Die in dem Fall einzig logische Konsequenz ist es, die Haare direkt am nächsten Morgen wieder zu waschen, da man natĂźrlich nicht mit fettigen Haaren rumlaufen mĂśchte. Genau darin liegt jedoch die Krux an der Sache, denn dieses ĂźbermäĂig schnelle Nachfetten der Haare ist ein Zeichen dafĂźr, dass die Feuchtigkeits-Ăl-Balance der Kopfhaut aus dem Gleichgewicht geraten ist und wenn man ihr das Ăl direkt wieder entzieht, in dem man das Haar wäscht, produziert die Kopfhaut umso schneller wieder Ăl nach. Diesen Teufelskreis gilt es also zu durchbrechen.Â
Und wieso werden die Haarspitzen so trocken?
Das mit den trockenen Spitzen ist eine Begleiterscheinung des häufigen Haarewaschens. Im Gegensatz zum Ansatz werden die Spitzen nicht mit kĂśrpereigenem Ăl versorgt und das häufige Waschen entzieht dem Haar jegliches Fett und somit auch die Feuchtigkeit. Die Folge sind trockene, sprĂśde und nicht selten splissige Spitzen. Damit Haar und Kopfhaut also langfristig gesund und ausgeglichen sind, sollten die Haare seltener gewaschen werden. 1-2 mal wĂśchentlich sind vĂśllig ausreichend.
Die gute Nachricht ist: Man kann das Haar bzw die Kopfhaut daran gewĂśhnen, dass sie seltener gewaschen wird und demnach auch nicht mehr so viel Ăl produzieren muss. Die schlechte Nachricht: Ihr ahnt es sicher schon, es gibt eine Ăbergangsphase, durch die man durch muss und das ist nicht zwingend angenehm.Â
Was kann ich konkret gegen einen schnell fettenden Ansatz und trockene Spitzen tun?
Langfristig ist es wichtig, das Haar seltener zu waschen. Wir sind hierbei keine Fans vom klassischen âausfettenâ lassen, bei dem das Haar 2-3 Wochen am StĂźck gar nicht gewaschen wird, da sich hierbei Talg, Schmutz und HautschĂźppchen auf der Kopfhaut ansammeln, die die Poren verstopfen und das Ganze noch schlimmer machen kĂśnnen. Schonender ist hier die Methode, die Abstände ganz langsam zu steigern. Das bedeutet: Wer seine Haare anfangs jeden Tag gewaschen hat, wäscht sie fĂźr 2-3 Wochen nur noch jeden zweiten Tag. Dann nur jeden dritten, was man ruhig auch fĂźr einige Zeit lang machen kann und irgendwann ist man bei 2 mal die Woche, was vĂśllig okay ist. Dabei muss auch niemand mit komplett fettigen Haaren rumlaufen, denn es gibt ja schlieĂlich Trockenshampoo und fĂźr ganz schlimme Tage auch mal eine Cap oder einen Hut. Wer viel Sport macht und schwitzt, kann die Haare auĂerdem zwischendrin mit klarem Wasser ausspĂźlen, sollte dann jedoch auf das Shampoo verzichten, wenn noch nicht Hairwashing Day ist. In ganz dringenden Fällen kann auĂerdem das Haar am Oberkopf auch mal auĂer der Reihe gewaschen werden.Â
Das Shampoo sollte auĂerdem wirklich nur an der Kopfhaut und nicht in den Längen und Spitzen verteilt werden. Die bekommen beim AusspĂźlen genug ab und das kann schon einen groĂen Unterschied bezĂźglich der trockenen Spitzen machen. AuĂerdem empfehlen wir explizit fĂźr die Spitzen ein pflegendes HaarĂśl, wie beispielsweise das LADOR Wonder Hair Oil. Speziell fĂźr den schnell fettenden Ansatz, bzw eine strapazierte Kopfhaut gibt es auĂerdem die Scalp Care Reihe von LADOR. Einer unserer Favoriten: Das LADOR Tea Tree Scalp Clinic Hair Pack. Es entfernt sanft abgestorbene Hautzellen und beruhigt die Kopfhaut aufgrund der natĂźrlichen Inhaltsstoffe wie grĂźnem Tee und Teebaumextrakt.Â
Das besondere Treatment fĂźr die Kopfhaut peelt mittels milder Säuren (u.a. AHA, Citric Acid) sanft die Kopfhaut und reduziert die Talgproduktion und die Bildung von Schuppen. Zudem wird Juckreiz gelindert und die Zellregeneration durch den enthaltenen Schneckenschleimextrakt gefĂśrdert, sodass die Kopfhaut ideal gepflegt wird. Durch den klärenden Effekt des Scalp Treatments kann die Kopfhaut wieder frei atmen und wichtige Nährstoffe, wie das enthaltene Kollagen oder ArganĂśl, aufnehmen. Folglich werden durch die verbesserte Sauerstoffzufuhr und bessere Durchblutung auch die Haarwurzeln gestärkt. Gleichzeitig kĂźhlt Menthol die Kopfhaut, hinterlässt ein frisches GefĂźhl und beruhigt sie nachhaltig. Perferkt fĂźr alle, die ihrer strapazierten Kopfhaut etwas Gutes tun wollen.Â
Ein schnell fettender Ansatz und trockene Spitzen mßssen also nicht von Dauer sein und mit den richtigen Produkten und etwas Geduld lässt sich das Problem meist gut in den Griff bekommen. Wichtig ist DurchhaltevermÜgen, denn wer doch wieder täglich wäscht, ist ganz schnell wieder im Teufelskreis.
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